
Am Fuße des Brockens, inmitten des Oberharzes, umgeben von saftigen Wiesen und grünen Wäldern, liegt die Gemeinde Elend. Die friedliche Idylle fand vom 31. Juli bis zum 1. August für ein Wochenende ihr abruptes Ende, denn das Rocken am Brocken 2009 stand vor der Tür.

Wintersleep, The Maccabees und Editors an einem Tag, an einem Abend, in einer Halle und das außerhalb der Festivalsaison? Dazu noch für 25 Taler? Dieser Hochglanzparade unbeachtet fernzubleiben, hätten sie mir schon beide Beine amputieren müssen. Ganz im Ernst, wer so ein Angebot vor die Tür gelegt bekommt, sollte hinterher nicht meckern. An dieser Stelle möchte ich es aber dennoch tun.
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“Brandenburg, Brandenburg. / In Brandenburg, in Brandenburg ist wieder jemand gegen einen Baum gegurkt / was soll man auch machen mit 17, 18 in Brandenburg?” Hätte dieses Bundesland noch mehr solch wunderbaren Organisatoren wie das Team vom Jenseits von Millionen, wären solche Textpassagen wie aus Rainalds Grebes “Brandenburg” wohl nie entstanden. Richtig, dieses Mal berichten wir vom Jenseits von Millionen Festival, dass den meisten hier spätestens seit diesem Jahr ein Begriff sein dürfte.

Und weiter geht’s im Programm..
Seit 2006 darf sich die Hansestadt glücklich schätzen, eines der spektakulärsten Clubfestivals Europas im Inventar zu haben. Das seit vier Jahren auf dem Kiez ausgetragene Spektakel lockte in diesem Jahr wieder mit mehr als 150 Bands aus aller Welt. The Asteroids Galaxy Tour, Friska Viljor, Dinosaur Jr., Dananananaykroyd sowie den Editors, um nur einige zu nennen.
Stil Electronic, Indie, Punk, R&B, Pop
mit Editors, Deichkind, Dear Reader, Girls, ClickClickDecker und viele mehr
Ort Hamburg, verschiedene Locations rund um die Reeperbahn
Phil
Im Gegensatz zu den letzten Jahren, dieses Mal komplett im auffallendem Farbenkostüm aus orange und blau. weiter lesen ➔

Wir sind ungewaschen, wir stinken, sind verkatert, tanzen und grölen laut um uns. Und weil das so schön ist und es in unserer Gesellschaft nicht viele Orte gibt, an denen wir uns noch mit tausend anderen Gleichgesinnten austoben können, fahren wir eben jeden Sommer zu den abgelegensten Plätzchen, um gemeinsam unseren Freudentanz dort auszurufen, oder einfach nur mit anderen Worten: Ohne schlechtem Gewissen bis zum Erbrechen kapitulieren zu können.
Gar keine Frage, Festivals gehören zum Pflichtprogramm im Sommer. Aber sie sind mehr als nur eine zeitnahe Aneinanderreihung von diversen Bands. Jedes davon bringt eine ganz eigene Atmosphäre mit sich. Jedes ist anders aufgebaut oder besitzt ein anderes Konzept, Lageplan, Spielplan und so weiter.

Nachdem Kilians ihre Deutschlandtournee im Frühjahr leider absagen mussten, bedingt durch aufkreuzende Stimmbänderverweigerungen, die sich bei Simon den Hartog breit machten, war der gestrige Freitag (2.10.) nun der Tag, um das lange Warten des Nachholtermines im Beatpol wieder gut zu machen. Kilians, die vor 3 Jahren von niemand geringerem als Thees Uhlmann entdeckt wurden und neben mehreren Festivalauftritten schon als Supportband, Größen wie Coldplay oder Babyshambles unterstützen durften, touren nun auch selbst als Headliner durchs Land.
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