Ursprünglich geplant, die Leute noch aus dem Dreiländereck (Deutschland, Polen, Tschechien) an einem idyllischen Plätzchen zu vereinen, wissen wir spätestens seit dem letzten Jahr, dass das La Pampa keine Grenzen mehr kennt und Musikfreunde sowie Bands aus ganz Europa anzieht. Mit weiteren Neubestätigungen reisen wir dieses Mal nach Kopenhagen und begeben uns in die catchigen Soundwelten der drei Electropopper von Who Made Who, die es vor einem Jahr sogar aufs Titelblatt der Intro schafften. Und bevor es weiter mit nationalen Neubestätigungen von dannen geht, fahren wir noch mal schnell in den Süden nach Italien und holen uns die Kollegen von Giardini Di Mirò ins Boot. Giardini Di Mirò stehen für tiefgreifendem Post-Rock, und dieser ist teilweise so melancholisch, dass ein eintretender Regenguss beim La Pampa nicht für störend, sondern fast schon als Untermalung zum Programm gehandelt werden könnte. “Italien entwickelt sich zum diesjährigen Importschlager der Pampa”, wie es die Veranstalter betiteln. Neben Giardini Di Mirò gewinnt man mit Aucan also eine weitere italienische Band, die gleichermaßen in ähnlichen Sphären schweben.
Wem das alles eine Brise zu ruhig sein sollte, der wird nicht nur mit Postcore der heimischen Formation Trip Fontaine die Abreibung finden, die er verdient, sondern auch mit progressiven Rocktönen von Earthbend auf den Boden gepeitscht. Besagte Bands bringen sogar auch gleich ihr neues Songmaterial mit.
Schlusslicht an dieser Stelle bilden Hundreds. Das Hamburger Duo ist aber alles andere als dieses. Gerade ganz frisch in den Hallen von Sinnbus Records eingereiht, bei denen auch schon I Might Be Wrong unter der Schippe stehen, verzieren sie derzeit sämtliche Clubs mit ihren verträumten exzentrischen Popkulissen. Und im Sommer dann auch das “Freibad” in Hagenwerder.
Who Made Who – TV Friend
Giardini Di Mirò – Broken By
Hundreds – I Love My Harbour
Hundreds – I love my Harbour from SkrotzkiundKempf on Vimeo.
Trip Fontaine – Shine On You Lazy Liaison
myspace
Who Made Who // Giardini Di Mirò // Aucon // Trip Fortaine // Earthbend // Hundreds