Mitten im heißesten Sommer um vier Uhr morgens die zerfeierten Klamotten ins Ufergras werfen, nackte Füße in den ruhigen kühlen See waten lassen und abtauchen. Am anderen Ufer strahlen beeindruckend Lichtinstallationen in allen Farben des Universums, wummern gedämpft Beats. Klingt entfernt glückliches Lachen entspannter Menschen. Im Wasser planschen, rückenschwimmend Sterne gucken, den Augenblick genießen: Herzlich Willkommen beim La Pampa!
Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, bisher noch mäßig umjubelte Geheimtipps ganz ohne Star-Allüren und Security-Brimborium in gemütlichen Clubs bewundern zu dürfen, bevor sie in nicht allzu ferner Zukunft zugige Hallen füllen. Für Anhänger dieses abendlichen Freizeitspaßes ist der Beatpol in Dresden eine empfehlenswerte Adresse – und auch an diesem Tag bot sich mit Erland & The Carnival wieder eine hervorragende Gelegenheit. weiter lesen ➔
Es gibt Freundschaften, die stehen über allem. Menschen, mit denen man vielleicht schon lang nicht mehr den Alltag teilt, aber dennoch auf eine seltsame Weise verbunden ist. Ein Band, das hunderte Kilometer überbrückt, getrennt verbrachte Jahre zu wenigen Minuten zusammenschrumpfen lässt, sobald man wieder aufeinandertrifft und wenige Worte, oder nur einen Blick wechselt. weiter lesen ➔

Was sich die Gründer von Kitsuné wohl dabei gedacht haben, als sie den Fuchs als Symbol für ihr Pariser Mode- und Musiklabel wählten, kann man nur erahnen: Ob es daran liegt, dass der Rotfuchs in der japanischen Mythologie als Tier mit zunehmender Macht gilt oder einfach nur weil der gern gejagte Geselle mit seinem rötlich-orangen Pelz eigentlich ganz niedlich ist – das Elektrolabel hat definitiv ein Konzept dahinter, und das war akustisch und optisch bei der Kitsuné Maison Night in Berlin zu spüren. weiter lesen ➔

Endlich mal wieder Berlin! Ich freue mich jedes Mal wieder auf’s Neue – und was kann einen Berlin-Besuch noch schöner machen als ein Konzert am Abend? So wie auch am Dienstag im Lido, dort hatten sich nämlich The Horrors inklusive Vorband S.C.U.M. angekündigt. weiter lesen ➔
“Elend bei Sorge” klingt auf den ersten Blick nicht gerade sehr einladend, doch was sich in der beschaulichen Harzgemeinde kürzlich beim dritten Rocken am Brocken – Festival abspielte, ist alles andere als besorgniserregend. Beim Überfliegen des Flyers, wunderte man sich doch zunächst, wie es die Veranstalter geschafft hatten, so großartige Bands wie Portugal.The Man und Tiger Lou in das Harzer Nest zu locken. Doch Vorurteile beiseite – das Festival ist vor allem aufgrund der (noch) überschaubaren Besucherzahlen und dem (noch) flach gehaltenen Ticketpreis auf Anhieb symphatisch.
Alleine die Anreise, die unter Umständen über die Rappbodetalsperre (höchste Talsperre Deutschlands) führte, hinterließ gewaltige Eindrücke. weiter lesen ➔